Das hängt vom Weg ab. Eine einfache Meldung bei Google kann nach wenigen Tagen erledigt sein – oder abgelehnt werden. Eine außergerichtliche anwaltliche Beanstandung dauert nach unserer Erfahrung typischerweise zwei bis acht Wochen. Gerichtliche Verfahren dauern länger und hängen vom Gericht ab.
Feste Fristen kann niemand seriös garantieren, weil Google und gegebenenfalls Gerichte über das Tempo entscheiden.
Die Phasen im Überblick
| Phase | Typischer Zeitraum | Wer bestimmt das Tempo |
|---|---|---|
| Erstprüfung (Repumedia) | 24–48 Stunden | Repumedia |
| Richtlinien-Meldung | Häufig einige Tage, keine verbindliche Frist | |
| Einspruch | Häufig einige Tage, keine verbindliche Frist | |
| Rechtliche Beanstandung inkl. Prüfverfahren | Typisch zwei bis acht Wochen (Erfahrungswert) | Google und Reaktion des Verfassers |
| Einstweilige Verfügung | Abhängig von Gericht und Verfahrensgang | Gericht |
| Hauptsacheverfahren | Mehrere Monate bis über ein Jahr | Gericht |
| Monitoring (Repumedia) | Zwölf Monate nach Löschung | Repumedia |
Die Angaben zu Repumedia-Phasen beruhen auf unserem Leistungsversprechen und unserer Bearbeitungspraxis; sie sind keine Garantie für die Reaktionszeit Dritter.
Erstprüfung
Nach Eingang Ihrer Anfrage sichtet Repumedia die Rezension und erstellt eine schriftliche Ersteinschätzung: Fallgruppe, Erfolgsaussicht, empfohlener Weg. Erst danach entscheiden Sie, ob die Partnerkanzlei beauftragt wird.
Beanstandung und Google-Reaktion
Nach der Beanstandung leitet Google den Vorgang in der Regel an den Verfasser weiter und gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Reagiert der Verfasser nicht oder kann er den Vorwurf nicht entkräften, wird die Rezension entfernt. Die Dauer hängt wesentlich davon ab, wie schnell Google und der Verfasser reagieren.
Einspruch
Lehnt Google ab, verlängert ein Einspruch das Verfahren – lohnt sich aber, wenn der erste Durchgang offensichtlich ohne vollständige Prüfung entschieden wurde. Siehe Einspruch.
Anwaltliche Intervention und einstweilige Verfügung
Bleibt Google trotz begründeter Beanstandung untätig, folgt eine anwaltliche Aufforderung mit Frist. Als letzter Schritt kommt ein Antrag auf einstweilige Verfügung in Betracht. Wichtig: Für das Eilverfahren muss die Sache dringlich sein. Wer nach Kenntnis der Bewertung zu lange wartet, riskiert, dass das Gericht die Dringlichkeit verneint. Die Maßstäbe unterscheiden sich je nach Gericht.
Monitoring und Wiederholungsfall
Gelöschte Rezensionen können zurückkehren – vom selben Verfasser unter neuem Konto oder durch eine Wiederherstellung nach Einspruch des Verfassers. Deshalb überwacht Repumedia das Profil zwölf Monate nach der Löschung. Erscheint ein inhaltsgleicher Eintrag erneut, wird ohne zusätzliches Honorar erneut beanstandet.
Was das Verfahren beschleunigt
- frühzeitig handeln – das sichert auch die Dringlichkeit für ein Eilverfahren
- vollständige Angaben: Link zum Profil, betroffene Rezensionen, kurze Schilderung
- schneller interner Abgleich von Kundenkartei, Kalender und Rechnungen
- keine parallelen, widersprüchlichen Meldungen durch verschiedene Personen
Häufige Fragen
Wie schnell löscht Google eine Bewertung?
Das ist nicht vorhersehbar. Eindeutige Richtlinienverstöße werden teils binnen Tagen entfernt; rechtliche Beanstandungen mit Prüfverfahren dauern typischerweise mehrere Wochen.
Gibt es eine Eilbearbeitung?
Ja, Sie können Ihre Anfrage als dringlich kennzeichnen. Die Erstprüfung wird dann priorisiert; wie schnell Google reagiert, lässt sich aber nicht beeinflussen.
Warum garantiert Repumedia keine festen Fristen?
Weil die Entscheidung bei Google und gegebenenfalls bei Gerichten liegt. Wer feste Löschfristen garantiert, verspricht etwas, das er nicht in der Hand hat.
Primärquellen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Repumedia ist keine Rechtsanwaltskanzlei. Die rechtliche Prüfung konkreter Fälle erfolgt ausschließlich durch die beauftragte Partnerkanzlei.